sinnsuchend

Auf dem Weg ins Berufsleben - Was kommt vor dem Stellenmarkt?

Die Schule liegt hinter dir und auch die Qual der Wahl eines Studiums? Und schon steht man vor der nächsten Herausforderung. Wo hin mit der eigenen Motivation und dem gesammelten Wissen? Vor der Problematik in der Arbeitswelt Fuß zu fassen stehen viele, allen voran vermutlich die Geisteswissenschaftler. Doch auch die Sozial- und Naturwissenschaftler sind vor der Suche nach beruflichen Einsatzmöglichkeiten nicht gefeit. Je spezieller und vor allem je theoretischer der Ansatz innerhalb eines Studienfaches ist, desto schwerer ist es im Anschluss einen Job zu finden. Gerade Fächer, die überwiegend im Lehramt studiert werden, sind ohne diesen anwendungsorientierten Bezug oft schwer an den Mann zu bringen.

Soft Skills, spezielle Berufsqualifikationen für außergewöhnliche Jobs

Doch braucht sich der Altphilologe nicht zu rechtfertigen, warum er sich lieber mit toten Sprachen beschäftigt und nicht beispielsweise im healthcare Bereich tätig werden will. Schon allein die Tatsache, dass man sich in seinem Studium wohl fühlt, ist Grund genug für die Wahl eines Faches. Ohne die richtige Motivation ist auch das Durchhaltevermögen in Frage gestellt und daher ist Interesse oberstes und wichtigsten Gebot für die richtige Entscheidung bezüglich eines Studiengangs. Man sollte gerade an der Uni das erste Semester intensiv zur Sondierung nutzen, um sich einen Überblick über Angebot und den alltäglichen Ablauf zu verschaffen.

Stellenangebot - Praktikum

Doch steckt man mitten im Studium oder ist kurz vor dem Abschluss, kommt die eigentliche Bewährungsprobe. Viele Studiengänge versuchen dem Anspruch, anwendbares Wissen zu vermitteln, mehr und mehr gerecht zu werden und schließen verpflichtende Praktika in den Studienverlauf mit ein. So ätzend wie es für manch einen auch klingen mag, ein Praktikum ist der beste Weg um in einen bestimmten Beruf hinein zu schnuppern und sich darüber klar zu werden, ob Wunschvorstellung und Realität miteinander vereinbar sind. Je früher man sich diesem Pflichtprogramm widmet, desto besser. Viele Unternehmen stehen Werksstudenten und frisch gebackenen Absolventen sehr wohlwollend gegenüber. Da die Verdienstmöglichkeiten jedoch meist stark begrenzt sind, abhängig von der Branche, wobei man wohl im Bankwesen am meisten verdienen dürfte, ist es sinnvoll Praktika noch während des Studiums zu absolvieren. Drum herum kommt meist nicht mehr. Sie bilden einen kaum mehr wegzudenkenden Baustein, um in der Karriere voran zu kommen, da sie zum Aushängeschild deiner Vielseitigkeit werden und du die notwendigen Referenzen durch diese nachweisen kannst. Bleibt nur zu hoffen, dass sich der Arbeitskraft entsprechend, die ein Praktikant in den Betrieb mit bringt, die Verhältnisse angepasst und der Engagement besser honoriert wird.

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